Extras


Carl-Ferdinand-Bartolomäus Zelonia war vor über 300 Jahren als Schlittenknecht bei seinem Großonkel Nikolaus fest angestellt, als er plötzlich eine Weihnachtskugelallergie bekam. Mehrere Wunderheiler versuchten sich – doch schließlich wurde er vom hinzugezogenen Dr. Eisenbart berufsunfähig geschrieben. Vom höfischen Umschulungsdezernat zum Schankknecht ausgebildet, startete Carl-Ferdinand-Bartolomäus Zelonia eine Karriere im Ausschankgewerbe. Als er sich wegen mangelndem Gästezulauf bei seinem Steuereintreiber beklagte, analysierte dieser die Umsatzmiesere so:

„Carl-Ferdinand-Bartolomäus
Zelonias heiße und kalte Getränkeverabreichungsstation” ist einfach zu lang – am Besten, man kürzt den Namen ab. So entstand: „Ca. Fe. Bar. Zelonias Wirtshaus” woraus im Laufe der Jahre “Cafe & Bar Zelonia” wurde.

Als in den 50er Jahren Neonwerbung aufkam, kürzte der Ur-Ur-Ur-Enkel von Carl-Ferdinand das „i“ und ersetzte das „Z“ durch ein „C“, weil Neon-C’s viel billiger waren als Neon-Z’s. Trotzdem fühlt sich die Familie Celona noch heute der Tradition des Ur-Ur-Ur-Ur-Großonkels Nikolaus verpflichtet und nimmt die Weihnachtszeit als Hauptgeschäfts-saison sehr ernst.